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VHS / S-VHS / VHS-C / S-VHS-C / MIni VHS

Das Format VHS existiert seit 1976 und wurde ab 1980 zum Hauptstandardsystem der Hobby- und Freizeitfilmer sowie Mittel zur inflationären Aufzeichnung von Fernsehprogrammen und zur Massenproduktion von Kauf- und Verleihkassetten. Das Videoformat war von Anfang an auf Privatanwender zugeschnitten (daher auch der Name: Video Home System) und zeichnete sich durch einfache Bedienung der Geräte, lange Spielzeiten der Kassetten und günstige Preise aus. Das allerdings auf Kosten der Bildqualität, die sich z.B. durch in der Auflösung sehr reduzierte Farben, sowie Zeilenwackeln und verwaschene Kontraste (insbesondere bei vertikal ausgerichteten Strukturen) bemerkbar machte. Der Ton dagegen war so gut und nahe an der Qualität einer CD, dass in den Anfangsjahren viele VHS-Geräte als Audiorekorder zweckentfremdet wurden.

Das 1987 mit verbesserter Bildqualität - Trennung des Helligkeits- (Y) und des Farbsignals (C) - eingeführte S-VHS konnte sich im Kreis der Normalverbraucher nicht durchsetzen, weil die Geräte im Verhältnis zum VHS-System vergleichsweise teuer waren und es Spiel- und Dokumentarfilmkassetten für dieses System nie in nennenswertem Umfang zu kaufen gab. S-VHS war eher im Semi-Professionellen Bereich angesiedelt und konnte bei Benutzung von qualitativ hochwertigen Kassetten sehr gute Ergebnisse erzielen. Verdrängt wurde es als Rekorder-System aber schon ab 1996, und zwar von den nachdrängenden ersten Digitalformaten wie Digital 8 und schließlich Mini DV.

Als Player-Systeme und Heimkino lebten VHS und S-VHS noch etwas länger, bis DVD-Player (ab 1997) allmählich die angestaubte Videotechnik aus den Wohnzimmern hinaus drängten. Gut so, denn die Lebensdauer einer VHS Kassette ist im Vergleich zu anderen Medien drastisch kurz und von schnellen und deutlichen Qualitätsverlusten gekennzeichnet. Falls Sie an die Digitalisierung Ihrer Privatfilmsammlungen denken, fangen sie mit den VHS Kassetten an. 

VHS-C Kassetten (auch Mini VHS genannt) tauchten ab 1983 auf und erfreuten sich aufgrund ihre stark reduzierten Abmessungen großer Beliebtheit, denn mit ihnen schrumpften auch die Camcorder auf ein tragbares Gewicht zusammen. Zum Abspielen brauchte man dann nur noch eine Adapter-Kassette, in die das kleine Band eingelegt wurde und die dann in den herkömmlichen Rekorder geschoben werden konnte. Ein neuer Player war beim Umstieg auf C Kassetten also nicht nötig. Später erschienen dann folgerichtig auch S-VHS-C Kassetten.

Mit dem Videozeitalter brach auch das Zeitalter der Format-Flut an. Nach Beta, Video 2000, VHS und Super VHS kamen Hi 8, Video 8 bzw. Digital 8, DV und Mini DV auf den Markt, um nur die gängigsten Systeme zu nennen. Teuer gekaufte Geräte waren nach wenigen Jahren bereits technisch überholt und ihr Geld nicht mehr wert. Eine Ende des Format-Wirrwarrs ist indes auch heute nicht in Sicht. Es ist nicht gewiss, welche Bedeutung z.B. der Blue-Ray-Disk und den USB- und Speicherkarten-Kameras der Jetztzeit wirklich zukommen wird bzw. welche neuen Ideen sie schon bald wieder ablösen könnten.

Preise für die Digitalisierung (pro Kassette)

Spieldauer 0 bis 1 Stunde             : 15,00 Euro

Spieldauer 1 bis 3 Stunden           : 20,00 Euro

Spieldauer 3 bis 5 Stunden           : 30,00 Euro

Bei mehreren Kassetten werden Rabatte gewährt: Je mehr Kassetten, desto mehr Rabatt !